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Parkett verlegen
Parkett zu verlegen ist im Grundsatz nicht besonders kompliziert und kann mit der Beachtung einiger Hinweise sehr gut auch von nicht professionellen Heimwerkern durchgeführt werden.
Besonders gut zur Verlegung geeignet ist das so genannte Fertigparkett zur schwimmenden Verlegung. Die standardisierte Größe einer Paneele beträgt in der Regel 18 mal 220 Millimeter. Die Oberfläche einer solchen wird auch als Nutzschicht bezeichnet. Diese wiederum ist herkömmlich etwa 3 bis 4 Millimeter stark. Ähnlich wie beim Laminat, gibt es auch bei Parkett die Varianten Nut und Feder, beziehungsweise Klickparkett. Letzteres kommt ganz ohne Einarbeitung von Leim aus.
Werkzeug: Zugeisen, Schlagklotz, Hammer, Säge, Holzleim
1. Der Beginn: Nachdem man einen passenden Farbton und eine Parkettvariante ausgewählt hat, kann nun das eigentliche Verlegen beginnen. Hierbei ist vor allem der Anfang entscheidend. Beginnen sollte man in einer linksseitigen Ecke des Raumes. Hierbei sollte man darauf achten, die Nut in Richtung der Wand zu platzieren. In einigen Fällen kann es notwendig werden diese an der Wandseite abzusägen. An dieser Stelle sollte man nicht das Einfügen von Abstandhaltern vergessen. Diese müssen bereits zwischen Wand und erster Paneele angebracht werden, um die notwendige Dehnfuge herzustellen.
2. Parkett verlegen: Nachdem man nun die erste Reihe eingesetzt hat, muss ein leichtes Schlagen durch einen Schlagklotz erfolgen. Über diesen schlägt man indirekt mit einem Hammer auf die Paneele, damit keine Beschädigungen an dem Parkett auftreten. Vorsicht beim letzten Stück in der ersten Reihe. Dieses kann direkt beim Verlegen ausgemessen und mit einem Zugeisen eingesetzt werden. Einen Spezialfall bilden Wände, welche keinen geraden Verlauf haben. Hierfür setzt man die erste Reihe an den Wandverlauf an, nimmt diese wieder auseinander und nimmt die benötigten Nacharbeitungen vor. Dies geht am einfachsten mit einer handelsüblichen Stichsäge.Die Verlegung der zweiten Paneelreihe kann getrost mit Reststücken aus der ersten Reihe erfolgen. Diese Stücke sollten jedoch eine Mindestlänge von 20 Zentimetern aufweisen. Dies ist notwendig, um die benötigte Stabilität für die Querfugen zu gewährleisten. Nun kann die zweite Reihe folgen. Wieder beachtet werden muss das Einlegen der Abstandhalter bevor man die Paneele mit Hammer und Schlagklotz stabilisiert. An dieser Stelle ist es wichtig zunächst die Querseite und darauf folgend die Längsseite zusammen zu fügen. Diese Schritte werden nun in jeder Reihe wiederholt. Die Abschlussstücke werden jeweils mit einem Zugeisen verkeilt.
Als kleiner abschließender Tipp kann folgendes beachtet werden. Sind nach der Beendigung der dritten Parkettreihe noch offene Fugen vorhanden, können diese mithilfe eines Spanngurtes nachgezogen werden. Leichte zusätzliche Schläge können die Fugen ebenfalls schließen.
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