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Naturtapete
Die Naturtapete setzt Akzente für ausgefallene Wohnbereiche und bildet den
idealen Hintergrund für Skulpturen und Blumenarrangements.
Naturtapenten werden häufig in China handgearbeitet, weshalb sie auch
als China- oder Japantapeten gehandelt werden. Hierzu werden die
verschiedensten Naturstoffe verarbeitet: Bast, Hanf, Bambus,
Schilfgras, Sisal, aber auch Leder, fein geschnittener Kork, Blätter,
Sand und Holzfurniere. Die Naturmaterialien werden auf farbiges
Reisstrohpapier aufgeklebt.
Durch die aufkaschierten Naturmaterialien ist die Oberfläche der
Naturtapete reich strukturiert. Abweichungen bezüglich Farbe und
Struktur auch innerhalb einer Rolle sind Echtheitsmerkmale für die
handverarbeiteten Naturstoffe.
Die unempfindlichen, lichtechten Korktapeten sind auch für Feuchträume
geeignet, da sie wasserabweisend sind und sich gut reinigen lassen.
Beim Tapezieren sollte auf Folgendes geachtet werden:
Zuerst alle Bahnen zuschneiden und aufeinander abstimmen, damit sie
hinsichtlich der Farbnuancen und der Strukturdichte zueinander passen.
Der Untergrund muss frei sein von Tapeten- und Leimresten.
Bei schwach saugendem Untergrund muss vorher Rollenmakulatur geklebt werden.
Zum Kleben sollte Spezialkleber verwendet werden. Die Bahnen dürfen nur kurz einweichen und sollen nicht geknickt werden.
Die Bahnen werden auf Stoß geklebt und sollen nicht mit dem Nahtroller,
sondern mit einem Tuch oder einer Bürste vorsichtig angedrückt werden.
Kleisterflecken müssen sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden.
In der Verarbeitung der Naturtapeten werden oft gesundheitsschädigende
Chemikalien verwendet. Bei der Auswahl sollte deshalb auf den
Umweltengel und das Gütezeichen RAL-UZ 35b für schadstoffarme
Produktion geachtet werden.
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